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Hilfestellungen für Kleingärtner

Auf dieser Seite geben meine Frau und ich unser derzeitiges Wissen über Saaten und das Begleiten der Pflanzen bis zur Erntereife weiter. Es sind unsere Erfahrungen und wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir behaupten auch nicht, dass unser Wissen nicht auch anders gesehen werden kann.

Die Wissensvermittlung bezieht sich hauptsächlich auf die Saaten bzw. die daraus entstehenden Pflanzen, die wir anbauen und deren Saaten wir verkaufen. Es ist Wissen, das wir selbst aus der Praxis heraus erworben haben.

In Bezug auf die allgemeine Gärtnerei habe ich im Folgenden einige Bücher aufgeführt.

Gartenbücher

Ein gutes allgemeines Gartenbuch

Ein Beispiel ist das Buch „Der Bio Garten“ von Marie-Luise Kreuter. Wir haben mehrere Gartenbücher, aber das hier erwähnte ist für uns das Beste. Selbstverständlich gibt es bestimmt weitere sehr gute Bücher, die wir halt nicht kennen. Allerdings führt Frau Kreuter Saatgutfirmen auf, die heutzutage mit Bayer Monsanto zusammenarbeiten. Insofern vermute ich, dass sie diese Firmen heute evtl. nicht mehr in den Vordergrund stellen würde.

Über Unpässlichkeiten bei Pflanzen

Als Unpässlichkeiten bezeichne ich sowohl Krankheiten und Mangelerscheinungen, als auch von Tieren und Kleinlebenwesen verursachte Verletzungen an Pflanzen.

Das Wort „Schädlinge“ verwende ich nicht gerne, da uns dieses Wort einflüstert (suggeriert), dass andere die Bösewichte sind und wir diese deswegen bekämpfen müssen.

Als Ursache für das vermehrte Auftreten von sogenannten Schädlingen steht aber häufig das Nichtverstehen der Natur im Vordergrund.

Beispiel theoretisch:

Wenn wir durch Eingreifen über technokratische Maßnahmen das Gleichgewicht in der Natur negativ verändern, sind dann die natürlichen Lebewesen schuld, wenn sie auf ihre Art und Weise versuchen eben dieses Gleichgewicht  wieder herzustellen?

Beispiel praktisch:

Einige Bücher bei Unpässlichkeiten

Pflanzenschutz im Biogarten“ von Marie-Luise Kreuter

Dieses Buch ist leicht verständlich geschrieben; ein ideales Buch für Kleingärtner und Selbstversorger. Hier gibt es unter anderem Anleitungen für Planzenjauchen und Tees. Es wird auf die Wirkung der einen Pflanzen auf andere Pflanzen eingegangen.

„Pflanzenschutz im Gemüsebau“ von Crüger, Backhaus, Hommes, Smolka und Vetten

Dieses Buch ist meines Wissens die Referenz in Deutschland zum Thema Pflanzenschutz im Gemüsebau. Es ist allerdings sehr wissenschaftlich aufgebaut, was nicht jedermanns Sache ist.

„Gemüsekrankheiten“ von Gerhard Bedlan und "Gemüseschädlinge" von Andreas Kahrer und Michael Gross

Diese beiden Bücher stellen in Etwa denselben Umfang dar, wie obiges Buch (Pflanzenschutz im Gemüsebau). Sie stammen aus Österreich.

Saatgutvermehrung

„Handbuch Samengärtnerei“ von Andrea Heistinger. Dieses Buch kann man als die „Bibel“ für die Saatgutvermehrung bezeichnen. Es wurde von Saatgutvermehrern mit zig-jähriger Praxis erstellt. Die Reihenfolge der Thematik ist durchdacht aufgebaut, wie sich das für ein gutes Fachbuch gehört. Wenn Sie ihr selbstgeerntetes samenfestes Saatgut selbst vermehren wollen, dann kann ich Ihen dieses Buch nur empfehlen 🙂

Buchstil und Querverweise

Beide Bücher sind noch im „alten“ Stil aufgebaut. Das heißt es gibt eine Reihenfolge im Buch, die sehr wohl sinnvoll ist. Erst werden Grundlagen vermittelt, dann geht es zu den einzelnen Themen. Es ist nicht immer sinnvoll kreuz und quer von einem Thema zum anderen herumzuspringen, wenn das sehr wohl auch in vielen Situationen Vorteile bringen kann. Zum Beispiel wenn man Grundlagen verinnerlicht hat. 🙂

Hierarchie auf dieser Seite

Wie in guten Büchern, versuche ich auch bei den Tipps eine sinnvolle Hierarchie einzuhalten.
Beispiel:
Eine Buschbohne hat Eigenschaften, die aber eine Stangenbohne auch haben kann. Beide haben wiederum Eigenschaften, die Bohnen allgemein (auch Feuerbohnen und Reiserbohnen), und die auch andere Hülsenfrüchtler (Leguminosen) wie Erbsen oder Wicken haben können.

Hier ist es sinnvoll Querverweise von den unteren zu den oberen Ebenen einzufügen, bzw, die Artikel entsprechend aufzubauen. Dies ist hoffentlich auch von älteren Gärtnern /Gärtnerinnen einfach zu bedienen. Sonst bei mir melden, dann ändere ich das, sofern ich dazu komme.

Leguminosen

Wurzelknöllchen bei Hülsenfrüchtlern (Leguminosen); Zweckbeziehung (Symbiose) mit Bakterien und Pilzen

Hermann Hellriegel und Hermann Wilfarth entdeckten die Zweckbeziehung der Hülsenfrüchtler und Bakterien und deren Fähigkeit, elementaren Luftstickstoff in pflanzenverfügbare Stickstoffverbindungen zu überführen.

Die meisten Leguminosen gehen in ihren Wurzelknöllchen eine Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien ein. Sie machen sich dadurch unabhängig vom Nitratgehalt des Bodens.
Durch ihre Bakterien tragen Hülsenfrüchtler zur Fruchtbarkeit des Bodens bei.
In Gesellschaft mit der Gartenbohne (Stangenbohne, Reiserbohne und Buschbohne) wurde ein Pilz entdeckt, der Insekten befällt und deren Stickstoff an die Pflanze weitergibt.

Hammer was die Natur so alles macht wenn wir die Finger weglassen 🙂

Die Bedeutung für die Ernährung

Leguminosen haben einen hohen Eiweißgehalt (Legumin). Daher sind die Früchte und Samen der Hülsenfrüchtler ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. Bei fleischarmer oder vegetarischer Kost sind sie fast unverzichtbar.
Beispiele sind etwa Erbsen (Pisum), Kichererbsen (Cicer ), Bohnen (Phaseolus), Wicken (Vicia), Sojabohnen (Glyzine) und Linsen (Lens ).

Praktische Tipps

Schneiden Sie die Pflanzen oberirdisch ab, um die Knöllchen im Boden zu belassen

Wenn der Stickstoffaufbau imBoden geklappt hat, sieht das in etwa so aus wie auf dem folgenden Bild:

Es kann aber auch vorkommen, dass Sie keine Knöllchen sehen. Manchmal dauert das ein paar Jahre wenn Sie nichts tun, und ehrlich gesagt, ich weiß nicht was zu tun wäre, da ich in dem Fall halt warte bis es die Natur gerichtet hat 🙂